
Sehnsucht nach Entspannung und Geselligkeit haben Menschen jeden Alters. Bei den Jüngeren heißt es neudeutsch einfach "Chill Out" und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Im Hamburger Mojo-Club wartet seit fünf Jahren jeden ersten Mittwoch im Monat eine riesige Schlange darauf, dass sich um 22 Uhr die Türen des Café Abstrait öffnen. Der französische DJ Raphaël Marionneau versammelt mit seinen elektronischen Klängen Menschen mit Teetassen auf dem Sofa, die ansonsten lieber auf der Tanzfläche die Nacht durchtanzen. Mittlerweile ist das Café Abstrait in ganz Deutschland bekannt. "Ich schaffe eine Atmosphäre, in der die Menschen sich zu ruhiger elektronischer Musik erholen können", sagt der Begründer der Couch-Kultur. "Der Lebensrhythmus vieler ist so stressig, dass sie die Ruhe und Geselligkeit im Café Abstrait einer Techno- oder House-Disco vorziehen." (2002)
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seit fünf jahren ist das "le café abstrait" im mojo club synonym für entspannung und positiv akustische erfahrungen. jeden ersten mittwoch im monat: gewohntes bild am kiez, der verkehrsstrom am millerntor-hochhaus erlahmt, taxis hupen, nichts geht mehr. ein paar meter weiter, nur duch ein paar glasschieben getrennt, wartet ein andere welt. bei "le café abstrait" im mojo errinnert nichts an das alltäglich chaos: dia- und videoprojektionen tauchen den club in ruhiges licht. junge menschen entspannen sich bei "tea for free" auf weiche sofas während sie mit dem französichen dj raphaël marionneau auf eine akustische reise durch die facettenreiche welt elektonischer musik gehen. dub, deep house, trip-hop und soundtracks fusionieren miteinander und bilden die basis des mittlerweile legendären french chill-out sounds. mittlerweile ist das café der einzige mittwochs-club der stadt, der regelmäßig lange schlangen vorm eingang verspricht. der atmosphäre des "le café abstrait" hat der anstürm nicht geschadet: wer ein mal da war, kommt immer wieder. (2001)
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Es war ein Urknall. Er kam aus dem Nichts. Und veränderte alles. Vor zehn Jahren eröffnete Newcomer Raphael Marionneau das "Café Abstrait" im Mojo-Club. Er schleppte Sofas an, servierte Tee, spielte Klänge, die niemand kannte. Chill-Out, das Seele und Körper entspannte. Nicht nur das gelang. In Lichtgeschwindigkeit wurde der DJ zum Erfinder der "Couch Culture". Kontinuierlich wurden Galaxien erschlossen, alle unter der Marke Abstrait. "Der Begriff steht für das Surreale, eine andere Welt - und klingt einfach gut", erklärt der heute 33-Jährige. Er gründete sein Label, mixte CD's, die sich tausenfach verkauften und heute jede Sammlung wie das "Café del Mar" veredeln. Ein Stil, der nicht nur Frauen zum Träumen bringt. (2005)
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einmal im monat verwandelt sich der mojo club fuer le café abstrait in ein modernes wohnzimmer mit weichen sofas, psychodelischen lichtern, abstrakten schwarzweiss dias und bizarren videos. im hintergrund laufen dazu sanfte elektronische klänge. tanzen tut hier niemand, den das wichtigste ist chillen.
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